Die Schilddrüse ist häufig von Fehlfunktionen und Erkrankungen betroffen. Schätzungsweise 15 bis 20% der Schweizer Bevölkerung haben einen krankhaften Befund an der Schilddrüse.

Die häufigste Erkrankung ist eine Schilddrüsenunterfunktion, an der 10 bis 15% der Schweizer und Schweizerinnen leiden. Ebenfalls häufig treten eine Schilddrüsenüberfunktion oder eine Struma (Kropf) auf. Ursächlich sind in den meisten Fällen eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse oder ein Jodmangel. Viel seltener ist im Gegensatz dazu eine Erkrankung an Schilddrüsenkrebs. Diese Diagnose wird in der Schweiz nur bis zu 500mal pro Jahr gestellt. Wird eine Krebserkrankung frühzeitig entdeckt und behandelt, sind die Heilungschancen und die Prognosen in der Regel sehr gut.

Das Schilddrüsenzentrum Hirslanden deckt das gesamte Spektrum der Schilddrüsenmedizin ab und vereint renommierte Expertinnen und Experten aus den Fachgebieten Endokrinologie, Nuklearmedizin/Radiologie, endokrine Chirurgie, Pathologie, Onkologie und Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie (Otorhinolaryngologie). Das Zentrum unterstützt sowohl Patientinnen und Patienten als auch zuweisende Ärztinnen und Ärzte bei allen Fragen rund um die Diagnose und Therapie bei Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebnschilddrüsen. Neben der intensiven Zusammenarbeit der einzelnen Fachgebiete, pflegt das Schilddrüsenzentrum Hirslanden einen engen Austausch zu den zuweisenden und nachbetreuenden Ärztinnen und Ärzten. Auf diese Weise erfolgt eine optimale Betreuung und Behandlung der Patientinnen und Patienten. Unser Expertenteam arbeitet zudem jederzeit auf medizinisch höchstem Niveau und der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. 

250. Thermoablation bei gutartigen Schilddrüsenknoten durchgeführt

Anfangs November 2020 hat Prof. Dr. med. Oliver Dudeck in der Klinik Hirslanden die 250. Thermoablation durchgeführt. Prof. Dudeck hat bei der Thermoablation mittlerweile eine absolute Vorreiterrolle und schweizweit die grösste Erfahrung in der Durchführung dieses Eingriffes. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedankt sich Direktor Marco Gugolz zusammen mit Prof. Dudeck ganz herzlich bei der Patientin.

 

Die Thermoablation stellt eine minimalinvasive und damit komplikationsarme Behandlungsalternative zur Operation bei gutartigen Schilddrüsenknoten dar. Ähnlich wie bei einer Biopsie, wird in örtlicher Betäubung unter Ultraschallkontrolle eine spezielle Sonde in den Schilddrüsenknoten eingeführt und durch zielgenaue punktuelle Erhitzung der Spitze das Knotengewebe zerstört. Das so behandelte Gewebe wird vom Körper abgebaut und der Knoten schrumpft. In der Folge bilden sich Beschwerden sowie optische Veränderungen zurück. Der Vorteil dieser narbenfreien Behandlungsmethode ist das Fehlen der klassischen OP-Risiken, wie die permanente Stimmbandlähmung, die Verletzung der Nebenschilddrüsenkörperchen sowie die Notwendigkeit der lebenslangen Einnahme von Schilddrüsenhormonen nach der Behandlung.

Schilddrüsenzentrum Hirslanden
Witellikerstrasse 40
8032 Zürich

Öffnungszeiten :
Mo - Fr 9.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr

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